Chinesische Medizin - Johanna Zrenner
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“Wir sind geboren, um Licht zu werden,
Licht zu zünden, Licht zu sein und als Licht
in dem großen Licht aufzugehen.”

 David J. Wared

Die „Kunst des Schlafzimmer“ diente weit mehr als der Kinderzeugung und kurzem Lustgewinn.

Es war eine Forschungsstätte für Ärzte, Gelehrte und Philosophen.

Die ersten chinesischen Schriften gehen auf Huang-di, dem gelben Kaiser, (2697-2598 v. Chr.) zurück.

Die dort beschrieben Techniken brachten ekstatische Zustände hervor, die das, was wir heute „guten Sex“ nennen, eher mager erscheinen lassen.

So wussten die Chinesen von den Reflexzonen an Penis und Vagina, den Verlauf der Meridiane in Verbindung mit Brust, Herz und Geschlechtsorganen,

die Rolle der Ernährung und den Sitz der Lebensenergie in den Nieren.

Nach der chinesischen Medizin gibt es drei Formen der Heilung:

Durch Schmerz, wie zb. durch Operationen, durch Leiden, wie zb bei psychologischen Problemen und durch Freude und Lust, wie man sie zb beim Liebesspiel empfindet.

Sie sind verantwortlich für alle sexuellen und reproduktiven Funktionen, produzieren und verteilen das sexuelle “Qi”, bestimmen die Stärke unseres Sexualtriebs und unsere Fähigkeit entsprechend zu handeln.

Positive Nieren-Qualitäten sind Ruhe, Ausgeglichenheit, Weisheit und Zufriedenheit.

Das negative Gefühl, das zur Niere gehört ist Angst. So ist es nicht verwunderlich, dass Sex, eine der lustvollsten und natürlichsten Betätigungen, gleichzeitig so viele Ängste wecken kann:

– Angst vor Versagen,

– vor Schmerz,

– vor Kontrollaufgabe

– und auch nicht zu genügen.

In den Nieren sitzt nicht nur unsere Lebensenergie, sie bestimmt auch unsere Geschlechtsidentität.

Viele Probleme, Unfruchtbarkeit, Erektionsstörungen, aber auch mentale Schwierigkeiten (z b. durch Stress) können durch das Stärken der Nieren behoben werden.

Wenn das Feuer in unseren Nieren geschwächt ist, dann macht sich das unter
Umständen an einer schwachen Libido, sexueller Lustlosigkeit, Impotenz, Frigidität
und/oder Erektionsschwächen bemerkbar.

Wenn kalte Füße, nächtliches Wasserlassen und häufige Müdigkeit und Antriebslosigkeit dazu
kommen, dann sollten Sie etwas für Ihr Nieren-Yang tun.
Die Ursachen sind vielfältig, häufige Diäten und chronischer Schlafmangel können
dazu führen. Zusätzlich kommen aber auch Faktoren, wie körperliche oder
emotionale Überanstrengung, chronische Erkrankungen, übermäßige sexuelle
Aktivitäten, viele Geburten (oder Abtreibungen), sowie Berufe in kalter Umgebung, hinzu.

Was Sie tun können:
Schlafen Sie regelmäßig und achten Sie auf sanfte Bewegung (spazieren gehen,
Qi Gong, Yoga…), meiden Sie rohe, kalte Getränke und Speisen,

kochen, dünsten und erwärmen Sie Ihre Lebensmittel, ehe Sie sie essen

und meiden Sie auch Joghurt, Kaffee, sowie Fastfood.

Besondere Nahrungsmittel, die Ihre Nierenenergie wieder anfachen:
Grünkern, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Walnüsse, Maroni, Kürbiskerne und -öl, Wurzelgemüse, Lauch,
Knoblauch, Fenchel, Kürbisse, Hirsch, Lamm, etwas Alkohol, Ingwer, Nelken, Zimt, Thymian,
Rosmarin.
Da diese Lebensmittel stark wärmen, achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel Hitze entwickeln,

wie immer im Leben gilt auch hier, “die Dosis macht das Gift!”

Wer von sexuellen Träumen gejagt wird und/oder übersteigerte sexuelle Lust hat, der könnte zu wenig an
Nieren-Yin haben.

Zusätzliche können noch andere Zeichen dazu kommen: Nachtschweiß, heißes Brustbein,
heiße Füße, trockene Haut, Durst am Abend, Rückenschmerzen, die sich im Liegen bessern, etwas Schwindel
und ein Schwächegefühl im Lendenbereich.

Die Ursachen können sein:
Nachtarbeit, Schichtarbeit, wenig Nachtruhe, viel PC-Arbeit, Hitzeerkrankung mit hohem Fieber, übermäßige
sexuelle Aktivität, Blutverluste (Zwischenblutungen, starke Menstruationsblutungen), Medikamente,
Rauchen, Drogen, Kaffee und schlechte Beziehungen.
Die Schwierigkeit hier könnte das übermäßige sexuelle Verlangen sein. Durch das Ausleben dieser Begierde,
sei es mittels häufiger Masturbation (hier durch den häufigen Samenverlust beim Mann) oder durch
Geschlechtsverkehr kommt es zu einer weiteren Schwächung des Yin, was wiederum noch mehr Lust
erzeugt.

Nähren sie Ihr Nieren-Yin:
Weizen, Dinkel, Gerste, Sojabohnen, Tofu, schwarzer Sesam, Pistazien, Pinienkerne, Walnüsse, Maroni,
Karfiol, Rosinen, Suppen, Eier, Butter, Gelee Royal.
Kochen, dünsten und garen Sie alle Lebensmittel, meiden Sie auch hier alles Rohe und Kalte aber auch alles,
was sehr heiß ist, z.B. heiße Gewürze (siehe Nieren-Yang Mangel).

Ein unbefriedigtes Sexualleben, Beziehung oder Arbeitsverhältnis lässt unser Qi regelrecht verklumpen.
Energie, die gestaut ist, macht Schmerzen, Anspannungen, Wutausbrüche und Verdauungsstörungen.
Wenn Sie öfter mal wütend sind, Ihnen alles zu viel wird, Sie einen Kloß im Hals verspüren und/oder an
PMS leiden, dann können Veränderungen der Ernährung sowie der Lebensführung (Partner, Arbeit,
Wohnsituation,…) Verbesserungen bringen. Auch regelmäßige Bewegung an frischer Luft bringt das Qi
wieder zum Fließen.

Für die Ernährung gilt:
Meiden Sie allzu viel Saures, Gegrilltes, Zucker und Kaffee.
Ein bisschen scharf darf es manchmal sein, sowie leicht verdauliche Getreidezubereitungen
(Gries, Schrot…)von Gerste, Dinkel und Weizen, aber auch Polenta und Reis.
Schnittlauch, Knoblauch, Sellerie, Rettich, Fenchelknolle und -samen.
Als Frau sollten Sie darauf achten, eine Woche vor der Menstruation, nicht
zu viel Alkohol, Eier sowie Fleisch zu sich zu nehmen.

Während meiner Praxistätigkeit durfte ich ein ganz faszinierendes Phänomen beobachten.

Menschen, die mich aus rein medizinischen Gründen aufgesucht hatten, berichteten von ungewöhnlichen Nebeneffekten der Behandlung.

Während sich ihre körperlichen Symptome besserten, wurden auch ihre Beziehungen wieder harmonischer, ihre Gefühle waren ausgeglichener, Konflikte nahmen ab und oft änderten sie auch ihre Sichtweise. Und als “Begleiteffekt” verändert sich auch ihr Sexualleben, wie so mancher mir, mit vorgehaltener Hand oder auch vor Freude strahlend, erzählte. So begann ich in den alten Lehren die Zusammenhänge von Yin(weiblich) und Yang(männlich) in ihrer Tiefe, die Verbindung der Organe in Bezug auf Körper-Geist und Seele … und wie Alles mit Allem verbunden ist, zu erforschen.

Heute verbinde ich dieses Wissen mit Sexualberatung und Therapie.

 

Wie?

In einem Erstgespräch klären wir Ihre Bedürfnisse und Anliegen, im Anschluss fühle ich Ihre Pulse. Nachdem ich mir ein Gesamtbild gemacht habe, zeige ich Ihnen Möglichkeiten und auch das weitere Vorgehen auf.

 

Wie oft?

Als Anhaltspunkt sind 5-8 mal im 1-2 wöchigem Abstand sinnvoll,
je nach individuellem Bedürfnis

 

Wie lange dauert ein Termin?

Termine:  60 min,
Erstgespräche und Behandlung (Akupressur und/oder Moxa)
dauern in der Regel 90 min,

Termine: 60 min / 140 CHF
90 min / 190 CHF

 

Wo?

Meine Praxisräume befinden sich in Niederuster, Steinstr. 11a im UG

 

Alle Gespräche unterliegen der Schweigepflicht.
Die Bezahlung erfolgt in bar, eine Abrechnung mit Krankenkassen ist nicht möglich.
Den Ersttermin bitte ich Sie mit mir persönlich zu vereinbaren,
weitere Termine sind auch per Mail möglich.
Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich Sie diesen 24Std
vorab abzusagen, andernfalls berechne ich diesen in voller Höhe.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie mich gerne anrufen,
Sie erreichen mich Mo-Do von 10.00 -19.00, ich freue mich auf Sie!